Vergangenes Wochenende fanden wieder mal die Naturschutztage
in Radolfzell statt. Die Naturschutztage sind ein ziemlich großer Kongress, wo
teils hochkarätige Vorträge gehalten werden und interessante Workshops und
Exkursionen stattfinden.
Donnerstags ging es los mit dem Thema „Quo vadis Naturschutz“.
Zu diesem Thema trug unter anderem der NABU Landesvorsitzende André Baumann
vor. Nach mehreren interessanten Vorträgen gab es zunächst einen Empfang für
die Jugendlichen an den Naturschutztagen, wo wir zuerst bei leckerem Essen
zusammensaßen und danach einige Spiele zum Kennenlernen machten, ehe sich
einige, mich eingeschlossen, in den großen Saal verabschiedeten um sich den
Dokumentarfilm „Fledermäuse - Warte bis es dunkel wird“ von Dietmar Nill
anzusehen. In diesem Werk waren beeindruckende Aufnahmen aus dem Leben der
Fledermäuse zu sehen. Wer am Thema interessiert ist, dem sei dieser Film
nahegelegt. J Nach
dem Film und einem Feierabendbier ging es dann auch bald in die Turnhalle zum
Schlafen, da auch die nächsten Tage durchaus ereignisreich sein würden.
Der Freitag stand unter dem Thema „Energieeffizienz“. Zu
diesem Thema war EU-Energiekommissar
Günther Oettinger geladen, der meiner Meinung nach durch seine Art zu Reden
mehr überzeugte, als durch inhaltliche Glanzleistung. Noch vor diesem Vortrag
gingen Julia und ich an den See, um an der auch am Wochenende stattfindenden
Stunde der Wintervögel teilzunehmen. Leider gab es fast nur die sowieso
ansässigen Wasservögel zu sehen). Nachmittags beteiligte ich mich an einem
Workshop zum geplanten Nationalpark im Nordschwarzwald, in dem es unter anderem
darum ging, wie man selbst den Prozess unterstützen kann. Hierzu ein kleiner
Werbeblock J
Wer Kinder bis 12 Jahre kennt, darf diese gern dazu animieren, noch bis zum
13.1. am Malwettbewerb der NAJU Baden-Württemberg teilzunehmen. Es gibt dabei
tolle Preise zu gewinnen. Nähere Infos dazu gibt es auf Anfrage bei mir.
Plenarsaal
Münster Radolfzell
Julia oben...
...und ich unten
Günther Oettinger
Abends fand der traditionelle Ortsgruppenabend der beiden
ausrichtenden Verbände statt. Wir Jugendlichen vertrieben uns die Zeit mit
einigen Spielen und waren überrascht, wie schnell der Abend mit Werwolf-Spielen
und danach einem Abstecher in den örtlichen Irish Pub (wieso die Altbier hatten
versteh ich immernoch nicht – die angesprochene Person weiß, dass ich sie meine
;-) ) .
Am Samstag war das Oberthema „Landwirtschaft“ an der Reihe.
Hier ging es unter anderem um ökologische Ernährung und die EU-Agrarreform. Da
nicht alle Vorträge für uns so interessant waren, begaben wir uns im Lauf des
Vormittags mit ein paar Leuten nochmal an den See um Vögel zu beobachten. Mit
18 Arten übertrafen wir unsere Leistung vom Vortrag doch. Was ein anderer
Standort so ausmachen kann…
Am Samstag Nachmittag war ich statt den Workshops mit
Magdalena und ihrem Vater auf Orni-Tour an verschiedenen Stellen am See. Ich
durfte die ganze Zeit fotografieren. Unten zeige ich euch ein paar der
entstandenen Bilder. Wenn ihr das lest, danke nochmal für den schönen
Nachmittag.
Sturmmöwe
Lachmöwe im Anflug...
...und nach der Landung
Blässgans
Löffelenten
Portrait eines Trauerschwans
Trauerschwan
Riesige Vogelmassen
Mit einem gelungenen Kabarett-Abend und der traditionellen
Bio-Weinprobe endete auch der letzte Abend der Naturschutztage 2013.
Thomas C. Breuer, Kabarettist
Am Sonntag standen noch einige Vorträge zum Thema Waldwirtschaft
und Nationalparks auf dem Programm, wo unter anderem Thomas Fritz vom
Freundeskreis Nationalpark für die Einrichtung eines Nationalparks im
Nordschwarzwald warb.
Gegen Mittag hieß es dann leider schon wieder Abschied
nehmen. Meine Heimfahrt durch das wunderschöne Donautal rundete das mehr als
gelungene Wochenende dann ab.
Bahnhof Immendingen beim Umsteigen
Negative Eigenwerbung der Bahn :)
Felsen im Donautal
Über die Donau








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