Sonntag, 29. Juli 2012

Ruhrpott


Dieses Wochenende ging es mal in den Ruhrpott. Genauer gesagt nach Duisburg. Gleich am Freitag Abend ging es durch die Innenstadt in den bunt erleuchteten Innenhafen. Nach einem gemütlichen Cocktailabend war die Zeit dort auch schnell vorbei.
Am nächsten Tag wollten wir zur 6-Seen-Platte fahren, was uns aber durch den Regen vermiest wurde. Mit Einkaufen,Kino und ein paar Gesellschaftsspielen hatten Sandra, Joseph und ich aber genauso unseren Spaß und konnten den Tag dann im „Finkenkrug“, einer Kneipe, die 222 Biersorten führt, beschließen. Ein aus torfhaltigem Wasser gebrautes Bier mit rauchigem Geschmack ist schon etwas besonderes.
Am Sonntag haben wir noch gemütlich zusammen gefrühstückt, bevor ich noch einen schönen Nachmittag mit Eva verbracht habe.
Alles in allem kann ich auf ein durchaus gelungenes Wochenende zurückblicken. Danke nochmal allen beteiligten :-)

Opernhaus

Innenhafen

Legoland Discovery Center

Innenhafen

Innenhafen

Sonntag, 22. Juli 2012

Berge


Am Mittwoch morgen sind wir -diesmal ohne Zug- gegen 8Uhr Richtung Königssee losgefahren. Dort haben wir uns in 2 Gruppen geteilt. Die einen haben den Aufstieg zum Watzmannhaus über den Grünstein gemacht und wir haben noch eine Runde entlang des Königssee zu 2 Aussichtspunkten gedreht, bevor wir uns mit dem Bus zur Wimbachbrücke aufgemacht haben, um von dort aus den Aufstieg zu wagen. Der Beginn stellte sich als sehr steil, und damit anstrengender als gedacht, heraus. Nach einer sehr willkommenen Rast an der bewirtschafteten Stubenalm ging es dann weiter bergauf. Etwas oberhalb der Baumgrenze -und nicht weit unterhalb der Hütte- trafen wir noch auf eine streitsüchtige Gams, die uns freundlich aber bestimmt überzeugt hat,doch den Steig zur Hütte zu benutzen, anstatt den einfachen weg an ihr vorbei zu gehen.
Nach einem gemütlichen Hüttenabend und einer etwas zu kurzen Nacht ging es für uns am nächsten Morgen wieder ins Tal, wo wir uns mit Charlotte, einer Praktikantin des Adlerteams, zu einer kleinen Führung zu einem Steinadlerhorst trafen, wo wir gerne einen Jungvogel beobachtet hätten. Leider stellte sich heraus,dass dieser am Tag vorher ausgeflogen sein musste. Wie zum Trost konnten wir aber kurz 2 erwachsene Adler weit oben über der Felswand im Flug beobachten.
Pünktlich zu Beginn eines Gewitters kamen wir dann nach der Führung zurück ins Dorf, wo wir uns etwas später mit den anderen, die noch einen Gipfel bestiegen hatten, in einem Gasthaus trafen und etwas später zur Heimfahrt aufbrachen.











Freitag, 20. Juli 2012

Kölle


Endlich hab ich es mal wieder in die wohl fröhlichste Stadt Deutschlands geschafft. Zwar nicht für lange, aber ich war endlich mal wieder in Köln.
Von Berlin aus kam ich in der Stadt am „Rhing“ an, wo ich eine Stunde um den Dom herum verbrachte, bevor ich zu meiner Schwester nach Bergisch Gladbach weitergefahren bin.

Am nächsten Tag ging es wieder in die Kölner City. Es war echt schön, bei der Fahrt über die Hohenzollernbrücke von der Band „die Höhner“ in Köln begrüßt zu werden :-)
Für mich ging es dann in der Innenstadt ein bisschen durch die Altstadt und als persönliches Highlight auf die Aussichtsplattform des Kölner Doms.
Nach einer kurzen Mittagspause bei Currywurst und lecker Kölsch ging es dann auf die Heimfahrt nach Freising.




Norden


Mein Nordtrip begann damit,dass ich mich selbst für bescheuert erklärt hab, als ich von Freising aus die letzte S-Bahn nach München genommen hab (Abfahrt 1:34 Uhr) um den ersten ICE nach Dortmund zu kriegen (Abfahrt 3:25 Uhr). So ging es also mit Schlaf immer zwischen den Bahnhöfen über Dortmund nach Hamburg, wo ich mir (Schande über meine Ökobilanz) eine Hafenrundfahrt gegönnt hab, um mir die beiden Luxusdampfer Queen Elisabeth und Queen Mary 2 aus der Nähe anzuschauen. Schon sehr beeindruckend, wenn man in einer winzigen Barkasse am Rumpf dieser Kolosse entlangschippert.















Nachmittags ging es dann von Hamburg weiter nach Berlin. Hier hab ich mich nach einer kurzen Stadtrundfahrt per S-Bahn mit ein paar Freunden getroffen und konnte bei einem von ihnen -Chris, danke nochmal :-)- übernachten.






Samstag, 14. Juli 2012

Bodensee


Meine heutige Tour war mehr auf eine schöne Bahnstrecke, als auf Stadtbesichtigung ausgelegt. Es ging über Ulm und Friedrichshafen nach Konstanz und -aus Mangel an Alternativen- die selbe Strecke wieder zurück. Eine Stunde hab ich zwischendurch in Konstanz verbracht, genauso wie ich auf dem Rückweg noch einen Blick in die Altstadt von Radolfzell geworfen habe. Beides sehr hübsche Städtchen.
Leider sind auf der Strecke sehr wenige Bilder entstanden, da ich in beide Richtungen nicht auf der Seeseite des Zuges sitzen konnte. Deshalb gibt es hier zumindest ein paar Eindrücke aus Konstanz und Radolfzell.








Salzburg


Den Tag meiner gestrigen Salzburg-Reise hab ich mir irgendwie anders vorgestellt. Nachdem ich einmal schön verschlafen hab, konnte ich es vergessen,wie ich es vor hatte, den Railjet zu nehmen.Irgendwann im Eurocity angekommen, kam ich dann kurz vor Salzburg in eine Passkontrolle. Wir waren zu dritt im Abteil. Eine Frau in meinem Alter, ein Mann,vermutlich ein paar Jahre älter als ich, und eben ich selbst. Auf den Ausweis der Dame haben die Polizisten nur kurz draufgeschaut. Bei meinem Ausweis und dem Pass meines Gegenübers, er war Afghane wie sich herausstellte, wurde genauer nachgefragt und die Daten telefonisch irgendwohin weitergegeben. Bei mir war es dann ok, aber der Afghane wurde noch mit nach draußen genommen und, der lauten Unterhaltung nach zu urteilen,nicht grade verhätschelt. Meine Mitreisende meinte noch, dass er ja glatt wie ein Schwerverbrecher behandelt wird. Seiner Laune als er zurückkam nach war das möglicherweise nicht mal so falsch.
In Salzburg erwartete mich dann schon die nächste Überraschung. Es war Bahnhofsfest zum 175jährigen Geburtstag der ÖBB. Es standen einige Züge zur Besichtigung bereit und auch sonst war ein buntes Programm geboten. Ich hab es mir nicht nehmen lassen, ein kostenloses Foto am Führerstand im Railjet-Steuerwagen machen zu lassen und hab bei einem Gewinnspiel mitgemacht, wo ich nur für die Teilnahme schon ein Buch und einen USB-Stick bekommen habe.

Als mir dann bewusst wurde, dass ich mir auch noch die Stadt anschauen wollte, blieb mir leider schon nur noch eine Stunde, nachdem ich ja eh schon zu spät losgekommen war und Abends pünktlich zum Chorkonzert sein sollte.
Trotzdem hab ich noch einen guten Eindruck von der Stadt bekommen und war trotz 15 Minuten Verspätung der Eurocity zurück und dadurch verpasster S-Bahn nur 5 Minuten nach Treffpunkt im Konzertsaal, einem Hörsaal am Campus Garching. Wir hatten dann auch ein erfolgreiches Konzert und einen schönen Abend.

Railjet in Sonderlackierung

Catslok

Blick auf die Burg